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Vancouver als neues Silicon Valley

Mein Radiobeitrag für den Schweizer Rundfunk SRF untersucht den jüngsten Trend in der kanadischen Pazifikmetropole Vancouver. Weil die Trump-Administration in den USA die Visagesetze verschärft, wollen immer mehr Tech-Worker in Kanada arbeiten. Findige Unternehmer aus Vancouver spezialisieren sich auf US-Firmen der IT-Branche wie Google, Microsoft oder Facebook, die in Kanada Außenbüros errichten, um ihre ausländischen Angestellten von hier programmieren und forschen zu lassen.

Vancouver hat schon einen neuen Namen in der Branche und gilt als das Silicon Valley of the North. Bis 2030 soll die Stadt auf 3 Millionen Einwohner anwachsen, viele von ihnen werden Tech-Worker aus Asien sein, für die in den USA die Einreise schwieriger wird.

Klick zum Radiobeitrag vom 12. Mai 2017

http://m.srf.ch/news/international/vancouver-ist-das-neue-silicon-valley

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Presse, Projekte, Recherche

Reportage in der WELT: Palomares strahlende Gegenwart

Nach zwei Jahren Recherche vor Ort und anderswo ist in der Tageszeitung Die Welt endlich meine Reportage über Spaniens radioaktiv verseuchte Region im andalusischen Palomares erschienen. Der ehemals idyllische Fischerort feierte vor wenigen Tagen einen traurigen Jahrestag: vor 45 Jahren stürzte am 17. Januar 1966 ein amerikanisches Flugzeug mit vier Wasserstoffbomben an Bord ab.

Palomares und Umgebung gilt bis heute als Gegend mit der höchsten Radioaktivität in Europa. Bewohner, Politiker und Umweltschützer fordern eine gründliche Dekontaminierung. Doch die spanische Regierung schiebt das Problem auf die lange Bank. Die Verhandlungen mit den USA als Verursacher stocken. Die spanische Umweltschutzorganisation Ecologistas en Accion schlägt Alarm. Das in den Bodenschichten befindliche Plutonium zerfalle in leichtere Bestandteile wie Americium und verteile sich über den Luftweg in weiter entfernte Regionen. Eine Dekontaminierung könne in der Zukunft noch komplizierter und teurer werden, wenn nicht bald gehandelt wird. Außer um die Übernahme der Kosten von rund 30 Millionen Euro geht es aber vor allem um den Verbleib der verseuchten Erde. Spanien hat keine Endlagerstätte für Atommüll.

Der Beitrag ist in Welt Online und am 17.Januar 2011 in der Printausgabe der Welt am Sonntag erschienen. Bitte Nachlesen:

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