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Mit dem Frachtensegler vor Vancouver unterwegs

Ich schreibe ab und zu für Umweltorganisationen wie die Surfrider Foundation Vancouver, die etwas gegen die Verrohung der Menschheit und Verstümmelung unseres schönen und einzigen Planeten tun. Lest hier über den Törn mit dem formidablen Frachtsegelschiff Providence1903 von Vancouver zu den Golfinseln.

 

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Das Schiff tourt seit März 2019 als erster Frachttransporter in Britisch Kolumbien per Windkraft von Vancouver nach Salt Spring Island und Vancouver Island und zurück. Damit sollen lokale Kreisläufe belebt werden, um künftig mehr Lebensmittel und Handwerksprodukte ohne Verbrauch fossiler Brennstoffe in die Millionenstadt zu befördern. Die Reise ist langsam, aber unglaublich schön. Buckelwale vor Galiano, Seeadler am Active Pass und Reiher im Hafenbecken von Vancouver – man kommt der Tierwelt in Britisch Kolumbien auf dem Meer immer sehr nahe.


Ich bin seit März 2019 als Development Director der Surfrider Foundation in die Planung und Entwicklung der Non-Profit-Organisation in Vancouver direkt mit eingebunden und baue gerade ein Partnernetz auf, um gemeinsame Projekte zu finanzieren.

Wer nach Vancouver kommen und den Pazifik von Plastik befreien und ein bisschen Management-Erfahrung sammeln will, kann sich gern bei mir melden. Es gibt tolle Events und nette Menschen zum Kennenlernen. Leider nur als unbezahltes Praktikum zu machen. Interessenten melden sich bitte hier: development@vancouver.surfrider.org

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Blogbeitrag vom 3. Juli 2019: Klick HIER

Fotos: @barbaratiliphotography

 

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Luxusbahnreisen mit Rocky Mountaineer

Mein Projekt für April 2017. Übersetzen und Erstellen des aktuellen Katalogtextes für den Luxusbahnreise-Anbieter Rocky Mountaineer aus Kanada. Der Zug fährt von Seattle oder Vancouver in die Rocky Mountains und zurück. Viele deutsche Reisende buchen hier einen unvergesslichen Zugfahrt durch grandiose Bergwelten und entlang des Pazifischen Ozeans.

Aussteigen unterwegs ist erwünscht…die Beine können sich die Zugpassagiere in den herrlichen Almwiesen der Bege vertreten.

Mit dem Zug quer durch die Rocky Mountains fahren und aus dem Fenster blicken. Ist das nicht schön? Copyright: rockymountaineer.com
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Sahara-Trekking durch Nomadenland

Nach der Recherchereise im Januar durch die Steinwüste der Hamada du Draa in Marokko mit der unermüdlichen Vilostrada Foundation habe ich mich hingesetzt und viel geschrieben. Über Gott und die Welt und die Nomaden, die vor allem eines können: Sich immer und überall zurecht finden und nie meckern. Die 10-tägige Sahara-Trekking-Tour ist im Reiseteil der Welt nachlesbar. Bitte hier.

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Danke auch Caravane Desert et Montagne und Übersetzer Brahim Elaabdouli für seine Geduld und wertvollen Kenntnisse der Berberkultur. Brahim ist ein ewig sprudelnder Brunnen des Wissens in der ausgedörrten Wüste.

 

 

 

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Fußballschuhe für Wüstenkinder

Das Online-Magazin Newsgreen hat sich für die Arbeit der Hilfsorganisation #Vilostrada in der Sahara interessiert und meinen letzten Artikel publiziert.

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Über Silvester habe ich mit der spanisch-schwedischen Organisation Vilostrada eine dreiwöchige Pressetour in die Wüste gemacht und den dort lebenden Nomaden Schuhe, Spielsachen und Schulmaterial gebracht. Jetzt sprudelt auch ein solarbetriebener Brunnen dort und bald blühen die ersten Moringa-Bäume.

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Lest selbst:

https://www.newsgreen.com/de/sahara-nomaden-fussballschuhe-fuer-barfusskicker/

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Unterwegs in der Sahara

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Sahara-Nomaden in Marokko. Foto: Joakim Ahlen/Vilostrada

Für ein umfangreiches Rechercheprojekt für Print und Radio werde ich zum Jahreswechsel 2016/2017 mit Vilostrada von Andalusien aus eine Trekking-Tour durch die Wüste von Marokko unternehmen. Wir werden Nomadenfamilien und ihre baumfressenden Ziegenherden besuchen und Audio-Aufnahmen mit Berbern machen.

Wir bringen Hilfe, Schuhe und Know-How für selbstversorgende Wasserbrunnen in die Sahara. Geführt wird die Tour vom Eco-Guide Brahim von Caravane Desert et Montagne.

Frohe Weihnachten!

Mehr zum Projekt: Klick hier

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Happy Birthday, Canuck!

Heute hat Canuck, die virtuelle Krähe aus Vancouver, Geburtstag. Ich habe mit ihrem besten Freund, Shawn Bergman, ein Interview für die Welt gemacht. Viel Spaß.
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Shawn betreibt auf Facebook eine Fangruppe, die ihr gern besuchen und mehr über sein Leben mit Canuck, der frei fliegenden und doch zivilisierten Krähe, erfahren könnt: Klick hier.
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Snowden und die Panama Papers – Live aus Vancouver

Vancouver ist schon eine tolle Stadt und Kanada ein liberales Land, das es schafft, viele kluge Menschen in einen Theatersaal zu bringen, weil sie gelinde gesagt, die Nase voll haben.

Von der Kluft zwischen Unten und Oben, Arm und Reich und wie entfesselte Regierungsagenturen die Völker ausspähen und diese Machenschaften alle friedlichen Gesellschaften gefährden.

Am Dienstag, 5. April 2016, schaltete sich Edward Snowden, der wohl bislang bekannteste Whistleblower aus seinem Moskauer Exil in das Queen Elizabeth Theatre nach Vancouver per Live-Schaltung. Wir, das Publikum konnten ihr sehen und per Twitter Fragen stellen. Organisiert hatte dies die Journalistenschule der SFU University. Besten Dank und es besteht also doch noch Hoffnung, dass gute Journalisten ausgebildet werden…

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Snowden ist ein kluger, eloquenter und sarkastischer Redner, der auch zuhören kann und sich der Lage der Welt mehr als bewusst ist. Nach den Veröffentlichungen der Panama Papers durch die investigativen Journalisten der Süddeutschen Zeitungen fühlte er sich seit Langem einmal wieder in guter Gesellschaft.

„Die Welt braucht Leute wie uns….“ das war die Botschaft und viele andere. Ob die neuen Whistleblower aus Deutschland schon zu ihm Kontakt aufgenommen und um Rat gefragt hätten…nein, aber er sei bereit.

Auch praktische Tipps wie man sich vor zu viel Überwachung und Zugriff der Spähprogramme via Smartphone oder Computer schützen kann, gab er. Signal oder Tor als Netzwerk seien einfache Mittel, einigermaßen Anonymität herzustellen. Auch #Whatsapp nutze kryptische Übermittlung.

Ich kenne mich mit den technischen Details nicht aus und falle sicher unter die Kategorie der naiven und ausspähbaren Opfer der digitalen Zeit, die Snowden anmahnt: „Die Leute machen sich immer mehr Sorgen um ihre Privatsphäre, doch keiner handelt danach – Ironie des digitalen Zeitalters.“

Mehr in meinem jüngsten Beitrag hier:
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1007826.snowden-live-in-vancouver.html?sstr=snowden